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Geschrieben von Willi Vey
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Zur Holzwarenherstellung musste das Holz wegen zu geringer Verdienstmöglichkeit oft gestohlen werden. Begehrt waren besonders Buche und Ahorn. Sie mussten besonders schön und gradschäftig gewachsen sein und wurden bei Tage ausgesucht.
Einst beobachtete der Förster, wie ein Mann im Trockental immer um einen schöne Buche lief und an ihr empor schaute. Der Förster hielt sich versteckt und ahnte schon, was am Abend im Schutz der Dunkelheit geschehen sollte. Als es dunkel wurde, ging der Förster wieder in den Wald und stellte sich hinter den ausgesuchten Baum. Er brauchte auch nicht lange zu warten und hörte, wie die vermutlichen Holzdiebe ankamen. Es war schon ziemlich dunkel, und der Mann hatte Mühe, den schon ausgesuchten Baum wiederzufinden. Als es ihn endlich entdeckt hatte und abtastete, holte der Förster aus und knallte ihm eins auf die Wange, dass diesem Hören und Sehen verging. Der vermeintliche Holzdieb tat einen Schrei und ergriff mit seinen Helfern die Flucht. Später erzählte er, dass ihm ein böser Geist oder der Teufel schwer zugesetzt hätte. |