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Ungeheuer auf der Wieslings Eller PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   

Zwei Männer hatten nachts auf dem Weg von Hettenhausen nach Gichenbach ein schreckliches Erlebnis. An der Wegkreuzung auf der Wieslings Eller sei ihnen eine mächtige Katze mit funkelnden Augen erschienen, die den Rachen weit aufgerissen und sie schrecklich angefaucht hätte.

Der eine, geistesgegenwärtig, hätte diesem Ungeheuer mit dem Stock einen gewaltigen Schlag versetzt, woraus es verschwand.

Am nächsten Tag sie dann im Dorf ein Mann gesehen worden, der den Kopf verbunden hatte. Dies sei der Hexenmeister gewesen, der in Gestalt der mächtigen Katze den beiden den Schreck eingejagt hatte.

Wegkreuzungen hatten bei den Spukgeschichten eine besondere Bedeutung. Es wurde erzählt, wenn man genau um Mitternacht einen Spiegel auf einer Kreuzung eingrabe, seien die Hexen gebannt und die Kraft sei ihnen genommen.

Dieser Hexen und Spukglauben wurde von machen Scharlatanen zum Profitmachen ausgenutzt. Sie verstanden es, durch raffinierte Beschwörungsmethoden den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
 
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