Das Hauckgrabenkind PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   

Wenn man früher an langen Winterabenden zusammen kam, die Frauen zum Stricken, die Männer zum Kartenspiel, wurde oft bis spät in die Nacht hinein von Spukgeschichten und Wilddieberei erzählt.

So wurde erzählt, dass eine Frau aus Dalherda, die ein Kind unehelich zur Weltbrachte und dies nicht bekannt werden sollte, es nach der Geburt umbrachte und im Hauckgraben verscharrte. Die arme Wesen soll dann in mondhellen Nächten geschrien haben.

Es hieß immer: "Diese Nacht hat das Hauckgrabenkind wieder geschrien, die arme Seele kann nicht zur Ruhe kommen und erinnert die Mutter an ihre schreckliche Tat".
 
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