Gichenbachs Geschichte ...
Geschichten
Dos Gloase Heije (Glasen Heinrich) | Dos Gloase Heije (Glasen Heinrich) |
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| Geschrieben von Willi Vey | |
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Heinrich wohnte in der Aschenhütte, er war Heimarbeiter, Imker und ein guter Schnapstrinker. Er leerte jeden Tag sein Krüglein Schnaps. Auch war er sehr jähzornig. In seinem Sprachgebrauch fügte er bei jeder passenden Gelegenheit das Wörtchen "sich" ein. Eines Tages nun hatte er sich einen neuen Bienenschwarm schicken lassen und musste diesen in Hettenhausen am Bahnhuf abholen. Auf dem Heimweg war er im Wirtshaus am Gichenbachhof eingekehrt und hatte dem Schnaps gut zugesprochen. Zur späten Abendstunde machte er sich dann nach Hause, war aber unterwegs einige Male mit seinem Bienenkorb im Rucksack gestürzt, so dass das Bienenvolk recht aufrührerisch war. Zu Hause angekommen, wollte er seiner Ev zeigen, was er mitgebracht hatte. Er lüftete den Deckel des Korbes und ein großer Teil der wild gewordenen Bienen flog in der Küche umher.Die Ev, schon im Nachthemd, die Haare voller Bienen, und auch der Heinrich hatten alle Mühe, sich der stechenden Insekten zu erwehren. Sie schlugen beide wild um sich, aber es half nichts, bis Heinrich zu seiner Frau sagte: "Ev, mach sich mal das Fenster auf, dass sich das Volk aus dem Haus rauskommt.". Einmal hatte ihm seine Frau Rühreier vorgestezt. Da diese aber auch nicht nach seinem Geschmach waren, landete nur der Teller im Freien, die Eier dagegen beim rückwärtigen Ausholen auf dem Eckbrett. |
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