Die Aschenhütte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   

Aschenhüttte, Glasenhaus
Links die Aschenhütte, rechts das Glasenhaus, 1927
In der Aschenhütte (509 m über NN), südlich von Gichenbach im unteren Abschnitt des Gichenbachtals, wurde zu früheren Zeiten Pottasche hergestellt. Sie war wichtig zur Glas- und Seifenherstellung und als Reinigungsmittel im Haushalt. Dies findet seine Bestätigung wohl darin, dass man das Nachbarhaus "Glasenhaus" nannte. Auch dürfte die Glashütte im Veitengrund bei Rommers beliefert worden sein.

Im Gehöft Aschenhütte wohnten die Familie Vey und Johann Jüngert, im Glasenhaus Familie Schmidt.
1895: 5 Bewohner.

Die Häuser wurden nach dem zweiten Weltkrieg 1945 zum Abbruch freigegeben.

Das Glasenhaus
Das Glasen-Haus von Familie Schmidt

Johann Jüngert
Johann Jüngert, ein leidenschaftlicher Jäger, am alten Rhöntisch sitzend

Rodungsarbeiten an der Aschenhütte
Rodungsarbeiten an der Aschenhütte, 1935

Margarete und Edmund Schmidt
Margarete und Edmund Schmidt

1938 abgesiedelte Einwohner, soweit bekannt (Name/neuer Ort):

Georg und Frieda Vey
Kinder: Anna, Minna, August, Lina
Elpenrod
Johann JüngertGichenbach Ruh
Edmund und Margarete Schmidt
Petersberg
Karl und Frieda Hederich
Kinder: Brunhilde, Herbert,
Anneliese und Elisabeth
Petersberg

Glasenhaus, später
Unterhalb der drei Birken stand die einstige Aschenhütte. Im Hintergrund das Glasenhaus, das als einziges erhalten blieb.

 

Aschenhütte Juni 2006
Die Aschenhütte aus dem Heißluftballon, Juni 2006. Foto: Horst Trinath

 
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