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Über Gichenbach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Markus Neubauer   
Gichenbach … liegt im Herzen der Rhön und des Gichenbachtales,

welches mit vollem Recht als das liebliche Gichenbachtal, als eines der schönsten Täler in der Rhön und als Tal der Liebe bezeichnet wird.

Gelassene Landschaft, mäandernde Bäche und unberührte Natur ziehen den Besucher magisch an - bieten ihm und seinen Einwohnern mehr als genug reiner Erholung. Hier kann der Körper entspannen, die Seele Luft holen, hier findet man Ruhe und freundliche, liebevolle Menschen nicht nur beim Wandern. Der Mittelpunkt des geselligen Lebens in Gichenbach ist sein Bürgerhaus, die ehemalige, umgebaute und modernisierte Schule. Hier finden auch die allseits beliebten, und weit über den Ort hinaus bekannten, Aufführungen der Laienspielgruppe des Ortes statt. Für großstadtmüde Urlauber hält Gichenbach ein reiches Angebot an "Ferien auf dem Bauernhof " im Dorf und Umland bereit. Gichenbachs Geschichte ist die eines Bauerndorfes, einer Streusiedlung mit Gehöftgruppen welche, bei relativ wenigen Einwohnern (ca. 80 Haushalte mit ca.  250 Einwohnern), sich über etwa vier Kilometer hinziehen.

Gichenbach (477m über NN) liegt fast mitten in Deutschland im nordwesten der Hohen Rhön , im Bundesland Hessen und im Biosphärenreservat inmitten des Naturpark der Hessischen Rhön auf den Koordinaten 50° 26' 13,48" N und 9° 50' 17,96" E, ca. 16 Kilometer Luftlinie südöstlich der Kulturstadt Fulda und nur zweieinhalb Kilometer von der hessischen Landesgrenze zur der bayerischen entfernt. Das Tal öffnet sich von Osten nach Westen, vom Gersfelder Stadtteil Rommers in Richtung Frauenholz und Schmalnau in der Gemeinde Ebersburg und wird im Norden begrenzt von den bewaldeten Höhen des Horstberg (500m), dem Scheltersberg (585m), der hohen Geis und des kleinen Nallenberg (704m). Südöstlich begrenzt der Haderwald, der Bremerkopf (797m)  und die Ottersteine (821m) - durchbrochen wird die Bergekette dann vom Gichenbachtal (ehemaliges Hintergichenbach). Es folgen der Otterstall, der Ilmesberg und Romröder im Süden. Im Norden, hinter dem Bergkamm des Horstberg und über den so genannten Petersweg erreichbar, liegen Hettenhausen und Altenfeld und im Süden thront das höchste Dorf Hessens, ebenfalls ein Stadtteil Gersfelds - Dalherda.  Den Südosten begrenzt der Ausläufer des großen Truppenübungsbereichs Wildflecken und in der Nähe, bei der Stadt Gersfeld, befindet sich auch der höchste Berg der Rhön, die Wasserkuppe (950m). Seit der Gebietsreform, 1972, ist Gichenbach geteilt und jeweils ein Stadtteil von Gersfeld und ein Weiler von Ebersburg im Ortsteil Schmalnau. Die meisten Gichenbacher wohnen in dem nördlichen, überwiegend protestantischen Teil, der als Stadtteil Gichenbach zu Gersfeld gehört und etwa ein Fünftel der Einwohner gehören zu dem Ebersburger Weiler Gichenbach. Hintergichenbach wurde 1938 abgesiedelt um Platz für den Truppenübungsplatz zu schaffen (siehe auch topographische Karte für Gichenbach im Historischen Ortslexikon des Landes Hessen).
Gichenbach in OpenStreetMap

Der, das Hintergichenbachtal durchfließende, muntere Bach mit dem Namen Gichenbach mündet  unterhalb der Ruhhöfe in das Rommerser Wasser, die Schmalnau im weiteren Verlauf - im Gichenbacher Volksmund Schmale genannt. Die Schmalnau, welche Namensgeber für den flußabwärts liegenden Nachbarort Schmalnau (heute ein Stadtteil von Ebersburg) ist,  mündet bei Schmalnau in den Fluss Fulda .

Impressionen aus - dem Land der weiten Fernen - der Rhön:
YouTube Film J-3Hg97RfFo ab
Trailer der DVD "Land der offenen Fernen - Wandern in der Rhön(ISBN 3-429-02806-X )
Film von Johannes Martin