Erzählungen über originelle Gichenbacher
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Erzählungen
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Geschrieben von Willi Vey
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Heinrich wohnte in der Aschenhütte, er war Heimarbeiter, Imker und ein guter Schnapstrinker. Er leerte jeden Tag sein Krüglein Schnaps. Auch war er sehr jähzornig. In seinem Sprachgebrauch fügte er bei jeder passenden Gelegenheit das Wörtchen "sich" ein. |
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Erzählungen
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Geschrieben von Willi Vey
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Ludwig hatte den Spitznamen "Uhu", auf den er wütend reagierte. So geschah es, dass eine Pilzsucherin ihre Begleiterin verloren hatte und "huhu" rief. Bald darauf stand eine zerlumpte, unrasierte und wütende Männergestalt vor ihr. |
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Erzählungen
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Geschrieben von Willi Vey
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Zwei Männer hatten nachts auf dem Weg von Hettenhausen nach Gichenbach ein schreckliches Erlebnis. An der Wegkreuzung auf der Wieslings Eller sei ihnen eine mächtige Katze mit funkelnden Augen erschienen, die den Rachen weit aufgerissen und sie schrecklich angefaucht hätte. |
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Erzählungen
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Geschrieben von Willi Vey
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Auf einem Gehöft wurden einem Bauern nachts manchmal von einer vermeintlichen Hexe die Kühe gemolken. Die Hexen, so glaubte man, konnten dies tun, indem sie zu Hause an einem Schemelbein molken. |
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Erzählungen
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Geschrieben von Willi Vey
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Auf der Ziegelhütte (Hintergichenbach) sollen auch böse Geister ihr Unwesen getrieben haben. So ist eines Nachts der abgestellte Leiterwagen unter schwerem Getöse durch den Hof gefahren. Tatsächlich stand der Wagen am anderen Morgen an einem anderen Platz. |
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Erzählungen
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Geschrieben von Willi Vey
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Zur Holzwarenherstellung musste das Holz wegen zu geringer Verdienstmöglichkeit oft gestohlen werden. Begehrt waren besonders Buche und Ahorn. Sie mussten besonders schön und gradschäftig gewachsen sein und wurden bei Tage ausgesucht. |
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Erzählungen
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Geschrieben von Willi Vey
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Im Hause meiner Großeltern in Hintergichenbach erlebte ich als Kind folgende Geschichte: Eines Morgens sahen sie, wie die Grünen, so wurden damals die Förster und Gendarmen wegen der Farbe ihrer Bekleidung genannt, beim Nachbarn eine Hausdurchsuchung vornahmen. |
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Erzählungen
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Geschrieben von Willi Vey
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Der Bauer Paulus Jüngert war Pächter der Gemeindejagd und ging schon lange einem kapitalen Rehbock im Rommerser Grund nach, konnte ihn aber nie erwischen. Sein 14jähriger Sohn, dem das Jägerblut auch bereits in den Adern schlug, hatte in Gesprächen schon oft von dem schönen Bock gehört. An einem Frühsommermorgen lag er im Bett und konnte nicht schlafen, er stand auf, nahm das Gewehr seines Vaters und schlich sich in Socken aus dem Haus. |
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Erzählungen
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Geschrieben von Willi Vey
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In früheren Jahren war das Dammersfeld ein sehr beliebtes Ausflusgsziel für Fuldaer und Frankfurter Wanderfreunde. Sie fuhren am Wochenende mit der Bahn bis Hettenhausen oder Schmalnau. Von da aus führte die Wanderung durch das Gichenbachtal, durch den Haderwald zum Dammersfeld oder am Bremerkopf und an den Ottersteinen vorbei zum Haus Franken. |
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Erzählungen
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Geschrieben von Markus Neubauer
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In meiner Erinnerung aus Kindertagen ist Gichenbach auch das Dorf mit einer ausgeprägten Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig hilft. Es musste die Zufahrtsstrasse zu einem Hof der Melmenäcker befestigt werden. Am Morgen ging mein Großvater mit mir zu dem Hof. |
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