Die, am 1. Mai 1938 durch den Truppenübungsplatz, abgesiedelten Gehöfte des Ortsteils Hintergichenbachs sind in manchen Dokumentationen in Vergessenheit geraten. Wir verdanken Willi und Erna Vey die bestehende Dokumentation (siehe auch Vorwort zu ihrem Buch "Unsere Heimat Gichenbach",1986). Die Karte rechts zeigt die alte Lage der Gehöfte (für Vergrößerung auf die Karte klicken). Topographische Karte des ehemaligen Hintergichenbach im historischen Ortslexikon des Landes Hessen.
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Geschrieben von Willi Vey
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 Die Ziegelhütte war ein Doppelhaus.Links wohnte Fam. Adam Gutmann, rechts Fam. Balthasar und Hermann Maul. Auf dem Bild Katharina Gutmann Die Ziegelhütte (569 m über NN) war das abgelegenste Gehöft der Gemeinde Gichenbach, gelegen südlich von Gichenbach im oberen Abschnitt des Gichenbachtals, etwas südostlich der wüsten Gichenbachsmühle und bewohnt von 2 Familien. Seinen Namen dürfte das Gehöft wohl durch das Brennen von Ziegeln erhalten haben. Die Kunst des Ziegelbrennens gehörte früher zum Können eines guten Mannes, der einen Hof und Familie gründen wollte. Die Wasserversorgung wurde durch einen langen Wassergraben vom Bach aus gewährleistet. Elektrisches Licht erhielt die Ziegelhütte schon 1927 von Dalherda. Gastfreundlichkeit war eine Tugend der Bewohner der Ziegelhütte. |
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Geschrieben von Willi Vey
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In der Gichenbachs-Mühle (523 m über NN) wurde das Korn von Gichenbach und Dalherda für das tägliche Brot gemahlen. Aus dem Register der Gefälle, Ludwig von Mansbach, im Amt Weyhers geht hervor, dass die Mühle im Jahre 1687 wüst war. In den letzten Jahren stellte sie den elektrischen Strom für ihren eignen Bedarf her. Es war ein romantisches Fleckchen Erde, südlich von Gichenbach und der Aschenhütte im oberen Abschnitt des Gichenbachtals. |
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Geschrieben von Willi Vey
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In der Aschenhütte (509 m über NN), südlich von Gichenbach im unteren Abschnitt des Gichenbachtals, wurde zu früheren Zeiten Pottasche hergestellt. Sie war wichtig zur Glas- und Seifenherstellung und als Reinigungsmittel im Haushalt. Dies findet seine Bestätigung wohl darin, dass man das Nachbarhaus "Glasenhaus" nannte. Auch dürfte die Glashütte im Veitengrund bei Rommers beliefert worden sein. |
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Geschrieben von Willi Vey
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Geschrieben von Willi Vey
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Das Bebelshaus lag nordöstlich von Dalherda und südlich von Gichenbach im oberen Abschnitt des Gichenbachtals neben der wüsten Gichenbachsmühle auf 526 m über NN. 1938 abgesiedelte Einwohner, soweit bekannt (Name/neuer Ort): Richard und Lina Grösch Kinder: Frieda und Margarethe Enkelkind: Emmi
| Mörfelden
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Geschrieben von Willi Vey
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 Das Lauche Haus. Mitte.: Johann und Annegret Maul mit Kindern, l. Richard und Luise, r. Anna und Johann |
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Geschrieben von Willi Vey
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1938 abgesiedelte Einwohner, soweit bekannt (Name/neuer Ort):
Andreas und Margarete Hartmann mit Edeltraut Grösch
| Gichenbach
| Sebastian und Anna Hartmann Kinder: Willi und Else
| Gichenbach | |
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Geschrieben von Willi Vey
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Geschrieben von Markus Neubauer
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