Haderwald PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Den Namen Haderwald hat er in Gichenbach erhalten, weil um ihn zwischen den Äbten Fuldas und Würzburgs sowie den Ebersbergern jahrzehntelang geschritten und gehadert wurde. Berge von Akten liegen in dem Staatsarchiv in München.
 
Weyher PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Nach dem Namen Weyher wird das Grundstück an der Fuldaer Quelle im Rommerser Grund genannt. Hier wurde zu früheren Zeiten der Bach zu einem Weyher gestaut, um dann Holz talabwärts flößen zu können. Es bestand ein altes Flößrecht. Der alte Staudamm ist teilweise heute noch zu sehen, daher auch der alte Name Flößrain, womit man in Gichenbach den Hang zwischen Kurzwinkel und Bremer Graben bezeichnet.
 
Schulrain PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Der Wiesenhang vor dem Römergraben in Gichenbach gehörte zur Schule Hettenhausen. Es war der Beitrag der Gichenbacher Gemeinde für die Besoldung der Lehrer, da ja die Gichenbacher Schüler nach Hettenhausen zum Unterricht gingen.
 
Petersweg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Ein Gehöft am Petersweg benannte man vor vielen Jahren nach dem Namen seines Besitzers Peter. So übertrug sich dieser Name auf die Nachbarn am gesamten Wegstück von Gichenbach über den Horstberg nach Hettenhausen zum heutigen Petersweg.
 
Buswiesen (Busrain) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Buswiesen oder Busrain nennt man die Grundstücke in Gichenbach, westlich des Weyher gelegen. In der Grenzbeschreibung von 1780 ist an der gleichen Stelle von Buchenwiesen die Rede.
 
Otterstall PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
In einer alten Grenzbeschreibung von 1560 wird der Otterstall in Gichenbach als Otterhaltzgraben genannt. Wie er den Namen Otterstall erhielt, ist nicht mehr festzustellen. Es ist anzunehmen, daß früher eine Siedlung oder ein Gehöft bestanden hat. Darauf lassen alte Feldraine und Steinmauern schließen.
 
Katzenstollen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Vor dem Bau des Katzenstollen in Gichenbach durch die Stadt Fulda gehörte das Grundstück einem Juden mit dem Namen Katz aus Schmalnau. Somit hat sich der Name des früheren Besitzers auf die Quellenanlage überliefert.
 
Pfaffenwiese - Pfaffenquelle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Das Grundstück der Paffenwiese bzw. Pfaffenquelle in Gichenbach, heutiges Quellgebiet der Stadt Fulda, gehörte in früheren Jahren zum Pfarrhaus nach Hettenhausen und hat somit seinen Namen erhalten.
 
Matheseller PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Im Gichenbacher Sprachgebrauch werden die Matheseller Maseller genannt. Hiermit werden alle Grundwiesen unterhalb der Melmenäcker bis an den unteren Ruhweg bezeichnet.
 
Fuldaer Wäldchen - Herrenwiese PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   

Wie ihr Name sagt, waren diese Gichenbacher Flächen lange Zeit fuldischer Herrschaftsbesitz.

Blick von der Herrenwiese ins Hintergichenbachtal
Blick von der Herrenwiese ins Hintergichenbachtal
 

 
Römergraben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
In den Grenzbeschreibungen von 1780 wird der Römergraben in Gichenbach Rehmengraben genannt. Es ist der einstige schmale Wiesengrund, der sich aus dem Rommersergrund bis zwischen beide Nallen hinaufzieht. Seit den 60er Jahren wird er nicht mehr genutzt.
 
Wiesen am Ruhfurt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Mit Wiesen am Ruhfurt werden in Gichenbach alle Wiesen an der ehemaligen Furt (heute obere Ruhbrücke) bezeichnet.
 
Ruhgraben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Der Ruhgraben verläuft in Gichenbach 200-300 Meter westlich der Ruhhöfe.
 
Bremergraben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Der Bremergraben beginnt in Gichenbach an der so genannten Wirtswiese und zieht sich hinauf Richtung Bremerkopf bis zur Schießbahn 10.
 
Beneller PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
So wird in Gichenbach der Grund westlich des Ilmesberges genannt, der sich zum Zugehänge hinaufzieht.
 
Forstwiese - Jägerwiese PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   
Wie der Name Forstwiese sagt, gehörten sie zu den jeweiligen Forstdienststellen. Früher mussten ja alle Förster nebenbei noch Landwirtschaft betreiben, um ihr Auskommen zu bestreiten.
So wurde 1986 immer noch erzählt vom Forsthaus im Haderwald und der Haderwälder Lies. Es stand rechts nebem dem zerstörten Bunker am Anfang der Schießbahn 10. Eine Vertiefung des ehemaligen Kellers ist heute noch sichtbar. Dies hat aber nichts, wie vielmals angenommen, mit dem Haderswälder Häuschen zu tun. Hier handelt es sich um ein Jagdhaus König Ludwigs I., das gleiche steht heute noch auf der Hohen Kammer.
 
Kirchpfade PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Willi Vey   

Die Kirchpfade waren Wege oder Pfade, auf denen die Bewohner Dalherdas zum Kirchgang nach Hettenhausen durch  Gichenbach angewiesen waren. Auf Einhaltung dieser Anweisung wurde besonders auf dem Gebiet des Staatsforstes Wert gelegt.

Ein Weg führte von Dalherda durch den Wald (Steile Straße) Hofhecken über Obergichenbach - Wieslings Eller nach Hettenhausen.
Ein zweiter Weg führte vom Dalherdaer Unterdorf über das Dalherdaer Feld, Zugehänge, Ilmesberg, am Schützenhof vorbei und über den Horstberg nach Hettenhausen.

 

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