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Geschrieben von Willi Vey
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Wie der Hof Kastenhof (Karte) (464 m über NN) zu seinem Namen kam, ist unbekannt. Auf alten Karten bis ins vorige Jahrhundert hinein wird er als Haderwaldshof bezeichnet. Dies ist einleuchtend durch den angrenzenden Haderwald. Der Name Kastenhof dürfte sich wohl durch den zu der damaligen Zeit außergewöhnlich großen Bau ableiten. Der Name "Kasten" für ein großes Gebäude hat sich bis in heutige Zeit im Volksmund erhalten.
Der Haderwaldshof war früher einer der größten Höfe, ca. 30 ha, dazu gehörten alle umliegenden Ländereien. Auch befand sich dort eine Schnappsbrennerei. Das einstige Bauernhaus von Wilhelm und Pauline Maul ist das heutige Haus Trinath. Das von Kurt Becker war das Auszugshäuschen. |
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Geschrieben von Willi Vey
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Auf den Namen Ruhhof (Karte) (448 m über NN) weisen zwei Möglichkeiten aus Erzählungen hin. Zu früheren Zeiten sollen der Hartberg, auf alten Karten Haarberg genannt, sowie der Schmilmenberg kaum bewaldete und nur mit vielen Wacholdern bestandene Hutungen gewesen sein. |
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Geschrieben von Willi Vey
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Der Gichenbachhof (Karte) war früher ein Bauernhof (1895: 6 Häuser mit 39 Bewohnern), der später durch Erbteilung auf mehrere Besitzer aufgeteilt wurde. Dort befand sich das Wirtshaus und zeitweise die Schule (siehe auch Schulgeschichte). |
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Geschrieben von Willi Vey
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Bei den Melmenäckern ( Karte) (456 m über NN) handelt es sich um 3 Gehöfte, die schon sehr früh (Malmus 1408) in den Schriften erwähnt wurden. Von 1900 bis etwa 1930 wurden im Hause Christian Müller Handsägen hergestellt, die er mit der Bahn überwiegend nach Leipzig, Chemnitz und Dresden verschickte und sie dort als Hausierer verkaufte. |
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Geschrieben von Willi Vey
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Wahrscheinlich erhielt das Langenrod seinen Namen dadurch, daß hier eine große und lange Rodung durchgeführt wurde. Das heutige Gehöft Kreß gehörte früher auch dazu, dort befand sich das Auszugshäuschen. Auch befand sich dort schon einmal eine Gastwirtschaft. Heute findet man auch die Bezeichnungen "Am langen Roth" oder "Langenroth" für das Gehöft. |
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Geschrieben von Willi Vey
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Der Grabenhof (457 m über NN) war früher ein großer Bauernhof und bestand aus drei Häusern. Im Dreißigjährigen Krieg wurde er zerstört und im Jahr 1716 wiedererbaut. Im Grabenhof befanden sich eine Schmiede und eine Wagnerei. Der Bauer Böhm errichtete den noch heute vorhandenen Bildstock mit der Inschrift: Gott und seinen Heiligen zu Ehren hat dieses Bild aufrichten lassen der Bauer Johann Ludwig Böhm zu Grabenhof und Margarethe, seine eheliche Hausfrau. Anno 1759 |
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Geschrieben von Willi Vey
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In der Pulvermühle (413 m über NN) wurde Schießpulver hergestellt, wodurch auch ihr Ende besiegelt wurde. Am 28. November 1769, mittags um 13 Uhr, explodierte die alte Pulvermühle durch Überhitzung des auf der Darre liegenden Pulvers. Die Ehefrau war sofort tot. Der Pulvermüller Johannes Böhm sowie drei Söhne und ein dreijähriges Mädchen wurden schwer verletzt und mit schweren Verbrennugen aus den Trümmern geborgen. Das Mädchen, ein Sohn und der Vater starben an den Folgen. Die alte Pulver-Mühle wurde nicht mehr aufgebaut. |
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Geschrieben von Willi Vey
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Der Franzosenhof ist das letzte, in Richtung Schmalnau gelegene Gehöft von Gichenbach. Hier sollen 1813 französische Truppen auf dem Rückzug von Rußland gelagert haben. Es wird erzählt, daß der damalige Besitzer wegen ein paar Gulden einen französischen Soldaten vom Pferd geschossen habe. |
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Geschrieben von Willi Vey
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Wie die Gehöfte Ilmesberg (405 m über NN) und Schützenhof zu ihrem Namen kamen, ist nicht mehr bekannt. Der alte Name für Ilmesberg war Ilmisberg. 1895 hatte Ilmesberg ~ 5 Häuser mit 29 Bewohnern. |
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